Hemerocallis fulva Orangerote Taglilie - Offene Blütenform An Pflanzen der offenen Blütenform entstehen entstehen Blüten mit 6 relativ radiärsymmetrischen Kronblättern. Der Blütenkelch entspricht weitgehend der für Lilien-Naturformen typischen Blütenform. Hemerocallis fulva Orangerote Taglilie - Teilgefüllte Blütenform Pflanzen der teilgefüllten Blütenform bilden im äusseren, 6-zähligen Kronblattkreis einen zweiten Blütenkelch aus 6 weiteren, zumeist deutlich kleineren Kronblättern, wobei die Staubgefässe sowohl im inneren als auch im äusseren Kronblattkreis initiieren und der ursprüngliche radiärsymmetrische Aspekt der Blütenform noch deutlich sichtbar erhalten bleibt. Hemerocallis fulva var. "kwansoo" Orangerote Taglilie - Voll-gefüllte Blütenform Pflanzen der vollständig gefüllten Blütenform bilden über den initialen 6-zähligen äusseren Kronblattkreis und den zweiten, ebenfalls 6-zähligen inneren Kronblattkreis der teilgefüllten Form hinaus weitere Kronblätter im Zentru...
Schriftenreihen des Botanischen Gartens des CID Institutes Reihe : Pflanzenprofile / Perfiles de Plantas Die Lilien im Botanischen Garten am CID Institut Numeros et Nomina, so illustrierte einst der berühmte Botaniker Carlos von Linné sein Werk zur Systematisierung der Lebewesen, welche er erstmals in der Wissenschaftshistorie mit Hilfe der doppelten Namensgebung in den Griff zu bekommen versuchte, einer allseits gut bekannten Technologie also, die auch bei unserer eigenen Systematisierung in Bezug auf die Definition unserer familiären Zugehörigkeiten mittels Vor- und Nachnamen Verwendung findet. Im Spannungsfeld der Dominanz religiöser Natur-Erklärungsmodelle des Mittelalters, in welchen der Mensch als Krone der Schöpfung über allen Lebewesen steht, unternimmt so Linné einen ersten Schritt hin in Richtung auf die Vermenschlichung der Natur beziehungsweise die Vernatürlichung des Menschen indem er beide zu einem untrennbaren Gesamtbild zusammenformt. Weltweit allgemei...
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